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Diözesan-Cäcilienverband

Taschenlampen auf das Dunkel einer Kirchentür richten

kfd-Paderborn. In der kfd sind 20 Diözesanverbände und der Landesverband Oldenburg mit 450.000 Mitgliedern und 4.000 Pfarrgruppen organisiert. Jetzt erhebt der große Frauenverband seine starke Stimme, um Licht in das Dunkel der Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche zu bringen.

Am 12. Dezember startet die bundesweite kfd-Aktion „MachtLichtAn“. Der Diözesanverband Paderborn beteiligt sich daran und lädt alle Interessierten zur Herz-Jesu-Kirche am Paderborner Westerntor ein. Gemäß eines Beschlusses der Bundesversammlung in Mainz lautet die Forderung, verkrustete Machtstrukturen abzuschaffen, unabhängige Missbrauchsbeauftrage einzusetzen und die kirchliche Sexualmoral zu verändern.

„Die Ergebnisse der Missbrauchsstudie, die die Deutsche Bischofskonferenz in Auftrag gegeben und im September veröffentlicht hat, hat bei vielen kfd-Frauen Entsetzen und Betroffenheit ausgelöst. Tiefgreifende Reformen, die die kfd mehrfach benannt hat, sind unvermeidlich“, wollen die Geistliche Begleiterin Christa Mertens, Präses Roland Schmitz, die Vorsitzende Katharina Brechmann und Dorothee Brünger vom Paderborner kfd-Diözesanleitungsteam mit ihrer Veranstaltung vor der Herz-Jesu-Kirche ein klares Zeichen setzen.

Hier findet wie an vielen Orten in Deutschland eine kfd-Klage-Andacht mit Gebet zur Erneuerung der Kirche statt. Symbolisch richten die Teilnehmer hell leuchtende Taschenlampen auf das Dunkel einer Kirchentür. Die zentralen kfd-Forderungen werden laut verlesen. Zudem werden überall verteilte und unterschriebene Postkarten an den kfd-Bundesverband zurückgeschickt und im Frühjahr als Unterstützung der Forderungen der Deutschen Bischofskonferenz übergeben.

Detaillierte Informationen gibt es auf der Aktionsseite www.machtlichtan.de.

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